Fahrt zum Obersalzberg

Besuch der Dokumentation Obersalzberg

  • Am 31.10.2026
  • Abfahrt: 8:30 Uhr am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen
  • Rückkehr ca. um 18:30 Uhr
  • Maximal 15 Teilnehmer:innen
  • die Teilnahme ist kostenfrei
  • -> online anmelden

Zwischen 1933 und 1945 war der Obersalzberg ein nationalsozialistisches Machtzentrum: Über ein Viertel seiner Amtszeit verbrachte Adolf Hitler hier. In seinem Berghof entschied der Diktator in einem Kreis enger Vertrauter über Verfolgung, Krieg und Völkermord. Zugleich war der Obersalzberg die Kulisse für Hitlers Inszenierung als angeblich sympathischer “Volkskanzler”. Millionenfach wurde dieses Trugbild auf Fotografien und Filmaufnahmen verbreitet und wirkt bis heute nach.

Die Dauerausstellung der Dokumentation Obersalzberg informiert in fünf Kapiteln über die Geschichte dieses historischen Ortes, an dem die wundervolle Landschaft eng mit den Schrecken der NS-Herrschaft verbunden ist.

Nach der Mittagspause besuchen wir einen Workshop

  • Rechtsextreme Schmierereien auf dem Schulhof – wegsehen oder handeln?
  • Ist „Freiwild“ eine Band mit rechten Inhalten?
  • Was kann ich tun, wenn ich im Internet mit rechten Ideologien konfrontiert werde,
  • und wer hilft mir, wenn ich aktiv dagegenhalten möchte?

Mit diesen Fragen werden wir uns im Workshop auseinandersetzen und den Ursachen von rechtsextremen Strömungen auf den Grund gehen. Wir beschäftigen uns mit den unterschiedlichen Formen von Rechtsextremismus und dessen Erkennungsmerkmalen nach außen. Behandelt werden rechtsextreme Ausdrucksweisen in Politik, Jugendkultur, Mode, Musik, Sport, Ökologie und Gender. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis von rechtsextremen Trends, Codes und Haltungen aufzubauen. Die Fähigkeit zur eigenständigen Recherche wird gefördert sowie persönliche Strategien und Handlungsmöglichkeiten gestärkt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

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